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Kaiserpinguin

Informationen zur Vogelart

kaiserpinguin Familie / Ordnung / Unterordnung:
Pinguine (Spheniscidae) / Pinguine (Sphenisciformes) / Großpinguine (Aptenodytes)

Lateinischer Name:
Aptenodytes forsteri

Beschreibung:

Der Kaiserpinguin ist die größte aller Pinguinarten. Deshalb wird er neben dem Königspinguin auch zu der Gattung der Großpunguine gezählt. Auch Pinguine gehören zu den Vögeln.

Der Kaiserpinguin lebt am Südpol. Dort sind die kalten Gewässer der Antarktis sein natürlicher Lebensraum. Man findet ihn in den Grenzen des Packeises.

der Kaiserpunguin erreicht eine Körpergröße von 1 bis 1,3 Metern und ein Gewicht von 22 bis 37 Kilogramm. Sein Kopf, seine Kehle und sein Kinn sind schwarz. Die Bauchseite ist weiß. Auffällig sind die orangenen Ohrflecken. Die Oberseite und die Füße dieses Pinguins sind gräulich. Der schmale Schnabel hat eine Länge von gut acht Zentimetern.

Dieser Vogel jagd seine Nahrung in Gruppen ausschließlich im Meer. Dazu gehören Tintenfische, Fische und Krill, die er mit dem Schnabel packt. Dieser Vogel kann bis über 500 Meter tief tauchen und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 36 km/h. Wenn man nun noch einmal darüber nachdenkt, dass er den Vögeln zugeordnet wird, ist dies schon beeindruckend.

Durch ein ölig-traniges Drüsensekret, mit welchem die Kaiserpinguine ihr Gefieder einreiben, wird dieses absolut wasserdicht. Dies schützt ihn auch trotz der enorm kalten Temperaturen von Auskühlung.

Die Geschlechtsreife tritt mit 3 bis 6 Jahren ein. Der Kaiserpinguin brütet auf flachem Meereis. Dies geht nur in Gegenden, wo zur Sommerzeit das Eis nicht wegschmilzt. Die Paarung beginnt im Monat April. Im Mai bis Juni wird dann gebrütet. Das Gelege besteht aus einem einzelnen, ca. 450 Gramm schweren Ei. Nach 64 Tagen schlüpft der Jungpunguin. Im Januar wird dieser dann flügge.

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